Die Lieder der Commune

Le chômage (Arbeitslos) (1860)

Gestern kriegt ich die Papiere. Und kein Span zum Heizen da! Keine Arbeit! Hungre, friere! Soviel Tode sind uns nah! Bin durch nassen Schnee geschlappert, Weil mich Frost und Hunger stieß. Jede Werkstatt abgeklappert Hab ich schon in ganz Paris. Wirt und Krämern bin ich schuldig. All mein Hab hat kein Gewicht. Jeder sagt mir: ... Weiterlesen ... ...


Manifestation de la paix (1870)

In der Nacht gehen wir in langen Reihen Entlang der Boulevards: rufen Frieden! Frieden ! überwacht durch eine dienstbeflissene Meute O Freiheit! Wird dein Tag jemals kommen? Von den schweren Schlägen auf dem Kopfsteinpflaster nur ein leises Echo, der Bandit will bleiben Um seinen verblassenden Lorbeer mit Blut zu erfrischen Er braucht den Krieg, und ... Weiterlesen ... ...


Quand Viendra-T-Elle? (2021)

Text: Eugene Pottier (vor 1858 ?) auf eine populäre Melodie aus der Bretagne von 1893 J’attends une belle, Une belle enfant, J’appelle, j’appelle, J’en parle au passant. Ah! je l’attends, je l’attends! L’attendrai-je encor longtemps?J’appelle, j’appelle, J’en parle au passant. Que suis-je sans elle? Un agonisant. Ah! je l’attends, je l’attends! L’attendrai-je encor longtemps?Que suis-je ... Weiterlesen ... ...

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Sohn der Gosse (La filse de la fange) (1880)

Da schiebt sie hin, zerzaust, versoffen Erst siebzehn Jahr, und schon versaut. Zerfranst der Rock, die Bluse offen, die Brust ein leeres Säckchen Haut. In Pennen hat sie ihre Bleibe, von jedem Saufsack heimgesucht. doch seht: der Bauch steht ihr vom Leibe. Das Kind ist schwanger. Gottverflucht ! Schon im Schoß verloren Eh dein Tag ... Weiterlesen ... ...