Le chômage (Arbeitslos)

Text: Eugène Pottier. Arbeitslos, so die deutsche Übersetzung dieses Gedichtes, das Erich Weinert 1951 nachgedichtet hat:

Es beginnt „Gestern kriegt ich die Papiere / Und kein Span zum Heizen da! / Keine Arbeit! Hungre, friere! / Soviel Tode sind uns nah! / Bin durch nassen Schnee geschlappert, / Weil mich Frost und Hunger stieß / Jede Werkstatt abgeklappert  / Hab ich schon in ganz Paris / Wirt und Krämern bin ich schuldig / All mein Hab hat kein Gewicht / Jeder sagt mir: sei geduldig! / Doch der Hunger wartet nicht´…

A Léon CLADEL

Mon patron n’a plus d’ouvrage
Et nous n’avons plus de bois :
C’est l’hiver, c’est le chômage.
Toutes les morts à la fois !

Pas un pouce de besogne.
Il neige : le ciel est gris ;
A chaque atelier je cogne,
J’ai déjà fait tout Paris.
Plus de crédit, rien à vendre
Et le loyer sur les bras.
Partout on me dit d’attendre,
Et la faim qui n’attend pas !

Des riches (Dieu leur pardonne !)
M’ont dit souvent : Mon ami,
Il faut, quand l’ouvrage donne,
Faire comme la fourmi !
Épargner ? Mais c’est à peine
Si l’on gagne pour manger :
Quand on touche sa quinzaine,
On la doit au boulanger.

La nuit est dure aux mansardes ;
Pas de soupers réchauffants ;
La mère en vain de ses hardes
Couvre le lit des enfants.
Les petites créatures
Hier ont bien grelotté.
Dire que nos couvertures
Sont au mont-de-piété !

L’autre hiver, mon coeur en crève,
J’ai perdu le tout petit ;
C’est rare qu’on les élève
Quand la mère a tant pâti.
Avant peu, je dois le craindre,
Nos deux jumeaux le suivront…
Après tout, les plus à plaindre
Ne sont pas ceux qui s’en vont !

Combien, chargés de famille,
Qui boivent pour s’étourdir !
Mon aînée est une fille,
J’ai peur de la voir grandir.
Dieu veuille qu’elle se tienne,
Car, à seize ans, pour un bal,
Pour une robe d’indienne,
Un pauvre enfant tourne à mal !

Je ne veux plus, quand je marche,
Le soir, passer sur le pont,
A l’eau qui gémit sous l’arche,
Quelque chose en moi répond :
Dans ton gouffre noir, vieux fleuve,
Est-ce l’homme que tu plains ?
Avec tes soupirs de veuve
Et tes sanglots d’orphelins !

Mon patron n’a plus d’ouvrage
Et nous n’avons plus de bois :
C’est l’hiver, c’est le chômage,
Toutes les morts à la fois !

Text: Eugéne Pottier

(Automatische Übersetzung)

Mein Chef hat keine Arbeit mehr
Und wir haben kein Holz mehr:
Es ist Winter, es ist Arbeitslosigkeit.
Alle Toten auf einmal!Kein Zentimeter Arbeit.
Es schneit: der Himmel ist grau;
Bei jedem Workshop klopfe ich an,
Ich habe schon ganz Paris gemacht.
Kein Kredit mehr, nichts zu verkaufen
Und die Miete an den Händen.
Überall soll ich warten,
Und der Hunger, der nicht wartet!Reiche Leute (Gott vergib ihnen!)
Habe oft zu mir gesagt: Mein Freund,
Es ist notwendig, wenn die Arbeit gibt,
Mag die Ameise!
Sparen ? Aber es ist kaum
Wenn wir gewinnen, um zu essen:
Wenn Sie Ihre vierzehn Tage berühren,
Wir schulden es dem Bäcker.

Die Nacht ist hart auf den Dachböden;
Keine wärmenden Abendessen;
Die Mutter vergebens von ihren Kleidern
Deckt das Kinderbett ab.
Kleine Kreaturen
Gestern zitterte gut.
Sagen Sie unsere Decken
Sind im Pfandhaus!

Im anderen Winter brach mir das Herz.
Ich habe den Kleinen verloren;
Es ist selten, dass wir sie erziehen
Wenn die Mutter so viel gelitten hat.
Es dauert nicht lange, ich muss es fürchten,
Unsere beiden Zwillinge werden ihm folgen …
Immerhin am meisten zu bemitleiden
Sind nicht diejenigen, die gehen!

Wie viele, beladen mit Familien,
Wer trinkt, um schwindelig zu werden!
Mein ältester ist ein Mädchen,
Ich habe Angst, sie aufwachsen zu sehen.
Gott gebe, dass sie steht,
Weil mit sechzehn für einen Ball,
Für ein indisches Kleid,
Ein armes Kind geht schief!

Ich will nicht mehr, wenn ich gehe,
Am Abend fahren Sie über die Brücke,
Zu dem Wasser, das unter der Arche stöhnt,
Etwas in mir antwortet:
In deinem schwarzen Abgrund, alter Fluss,
Ist das der Mann, mit dem du Mitleid hast?
Mit den Seufzern deiner Witwe
Und deine Waise schluchzt!

Mein Chef hat keine Arbeit mehr
Und wir haben kein Holz mehr:
Es ist Winter, es ist Arbeitslosigkeit,
Alle Toten auf einmal!

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