A NAPOLÉON I (Napoleon der Erste)

Text: Eugène Pottier
in: Chants révolutionnaires (1887)

Von Erich Weinert 1951 nachgedichtet: “Die Menschenrechte keimten grad / Als junge Saat auf unsrer Erde / Doch deine Truppen, Troß und Pferde / Zertrampelten die zarte Saat / Du wardst zur erblichen Beschwerde / Erst die Commune schritt zur Tat / Und riß dein Götzenbild zur Erde ….”

rechts: Automatische Übersetzung

A Félix PYAT.

Les Droits de l’Homme avaient tracé
Son nouvel orbite à la terre.
Ton aventure militaire
La replongea dans le passé.

Ton crime fut héréditaire
Et Décembre t’a dépassé.
La Commune te mit par terre,
Mais depuis – on t’a ramassé !

O bandit de la grande espèce,
S’il faut que l’avenir connaisse
Tes forfaits et ton nom flétri,

Viens, forçat, qu’on te reboulonne.
Et, debout, sur cette colonne
Reste toujours au pilori !

18 brumaire an 91

Für Felix Pyat

Die Menschenrechte waren verfolgt worden
Seine neue Umlaufbahn zur Erde.
Dein militärisches Abenteuer
Tauchte sie zurück in die Vergangenheit.

Dein Verbrechen war erblich
Und der Dezember ist vorbei.
Die Kommune hat dich auf den Boden gebracht,
Aber seit – wir haben dich abgeholt!

O Bandit der großen Spezies,
Wenn die Zukunft wissen muss
Deine Verbrechen und dein verdorrter Name,

Komm, Sträfling, lass dich von ihnen neu beleben.
Und auf dieser Säule stehen
Immer am Pranger bleiben!

18. März an 91

in: Chants révolutionnaires, par Eugène Pottier (1887). Es existiert eine Nachdichtung von Erich Weinert

D: Poesie und Prosa ohne Musik | 1891