A: Bereits übersetzte Lieder

Bankenlied (1884)

Wir sind entlassen! Jetzt ist’s so weit, Liebe Leut, Wir ziehn auf die Banken Revidieren die Kassen! Wenn man mal keine Arbeit hat, Dann kann man durch die ganze Stadt Wie ein entsprungner Sträfling bummeln. Kein Bissen Brot! Kein Tropfen Bier! Und unsre Magenwände trommeln An jeder Bäckerladentür! Wir sind entlassen! Jetzt ist’s so weit ... Weiterlesen ... ...


Défends-toi, Paris (Wehr dich, Paris) (1870)

Text: Eugéne Pottier, 1870 in: Chants révolutionnaires (1887) Deutscher Text: Erich Weinert: “So hör doch, wie sie dich verriegeln / Paris, die Sache ist kein Spaß / Siehst du den Rauch nicht auf den Hügeln? / Dort kocht der Preuße seinen FraB / Es ist ja Frankreich, das sie fraßen / Seht, was das Kaiserreich gewann ... Weiterlesen ... ...


Die Internationale (Erich Weinert) (1937)

Auf, ihr Verdammte des Planeten, auf, Hungerknechte, aus dem Sumpf! Vernunft bricht aus den Morgenröten. Aus Schlünden donnert sie Triumph. Macht endlich Schluß mit dem Gewesnen! Es stürzt die Welt. Der Tag ist nah, denn heut sind wir die Auserlesnen. Wir waren nichts, jetzt sind wir da! Zum letzten Kampf! Ihr alle, ihr Völker im ... Weiterlesen ... ...

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Jean Misère (Hans Elend) (1880)

Text: Eugéne Pottier, 1880 in: Chants révolutionnaires (1887) Musik: V. Joannès Delorme (1882 ?) Es steht zuerst der Original-Text, dann die automatische Übersetzung durch Google-Translate, zuletzt die Übertragung von Sigmar Mehring (vor 1920). Es gibt eine weitere gelungene Nachdichtung von Erich Weinert (1951, die hier aus copyright-gründen nicht wiedergegeben wird. Sie beginnt: ” Ein Knochensack, die ... Weiterlesen ... ...


L’Insurgé (Der Aufständische bzw Der Rebell) (1884)

Text: Eugène Pottier (Für George Proteau) Musik: Pierre Degeyter deutsche Nachdichtung: Erich Weinert (1951) und Walter Mehring (1924) Bei Weinert beginnt der Text unter dem Titel “Der Aufrührer”:  Ich will nicht mehr im Dreck mich sühlen. / ich will nicht mehr die Ketten fühlen / Ich stehe auf und stoß die Kugel in den Lauf. Rebell? ... Weiterlesen ... ...


L’Internationale (1871)

Text: Eugène Pottier, Juni 1871 in: Chants révolutionnaires (1887) Au citoyen LEFRANÇAIS, membre de la Commune. C’est la lutte finale : Groupons-nous, et demain, L’Internationale Sera le genre humain. Debout ! les damnés de la terre ! Debout ! les forçats de la faim ! La raison tonne en son cratère, C’est l’irruption de la ... Weiterlesen ... ...


La Carmagnole (1792)

Tanzt nun die Carmagnole Feiert den Ton! Feiert den Ton! Tanzt nun die Carmagnole Feiert den Ton der Kanon’! Madam Veto versprach uns dies Schlachten zu lassen ganz Paris! Doch der Schlag ging vorbei Dank unsrer Schießerei! Monsieur Veto gab uns bekannt Er wollte treu sein seinem Land! Doch das ging nebenher Jetzt keine Gnade ... Weiterlesen ... ...


La Communarde (1871)

Text: Jean-Baptiste Clément — Comme des rats dedans Paris Par trahison on nous a pris ; Le macadam et les pavés De notre sang furent lavés, Lavés et tant lavés Qu’ils en sont déjointés.Dansons la communarde Et tenons bon ! (bis) Dansons la communarde, Et tenons bon; Nom de nom !Les gredins de capitulards Ont ... Weiterlesen ... ...


La Guerre (Der Krieg) (1857)

Text: Eugène Pottier, 1857 in: Chants révolutionnaires (1887) Übersetzt von Walter Mehring (1924): “Man will mal wieder Krieg erklären / „Na wenn schon!“ sagt das Geierpack / „Das ändert nichts an den Affären / Denn Krieg gibts ja an jedem Tag!“ / Er riß die Maske von den Zügen / Zeigt sein verdammtes Lächeln jetzt, / ... Weiterlesen ... ...


La Mort d’un globe (Tod eines Planeten) (1849)

Am tiefen Himmel, wo die Sterne schwimmen Auch unser Auge mit den Sternen schwimmt Zuweilen doch geschieht es, daß die Stimmen Der Ewigkeit des Geistes Ohr vernimmt Du Himmel voll Gestirne zeigst uns wieder Daß du beseelt und fühlend bist. Denn seht Die Liebe einigt alle Flammenbrüder Ihr Sonnen, weint, denn ein Planet vergeht Er ... Weiterlesen ... ...